Der Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen wie Ethereum oder Litecoin ist unter § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) als private Veräußerungsgeschäfte (PVG) einzuordnen. Es existiert eine Freigrenze von 600 EUR pro Jahr. Erfahre hier kurz und bündig alles wichtige rund um Bitcoin und Steuern.

Wenn die Spekulationsfrist von 1 Jahr überschritten wird, kann der Privatanleger seine Bitcoins steuerfrei verkaufen.

Inhaltsverzeichnis

FiFo oder LiFo – So wird Bitcoin versteuert

Um den Veräußerungsgewinn zu berechnen, muss der Veräußerungspreis abzüglich der Anschaffungskosten und der Werbungskosten berücksichtigt werden. Da meistens Kryptowährungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft werden, ist es wichtig, ein Bewertungsverfahren zu wählen, welches auch vom Finanzamt akzeptiert wird. Die kostengünstigste Methode ist nicht unbedingt die stressfreiste und richtige Lösung.

Gewinnermittlung durch FiFo (First in First out)

Die Berechnungsmethode FiFo unterstellt, dass die zuerst angeschafften Coins zuerst veräußert werden. Es gilt hierbei zu beachten, dass bei einem Veräußerungsvorgang immer die am frühesten erworbenen Coins als Bewertungsgrundlage verwendet werden und deren Haltefrist somit durchbrochen wird.
Die CryptoTax App verwendet die FiFo-Methode, da diese durch Verwaltungsanweisungen vorgeschrieben ist und nach unseren Erfahrungen mit Finanzämtern und Steuerberatern anerkannt wird.

Die Alternative: LiFo (Last in First out)

Bei LiFo (Last in First out) wird davon ausgegangen, dass die zuletzt angeschafften Coins zuerst veräußert werden. Unserer Erfahrung nach wird die LiFo Methode von Finanzämtern oft nicht akzeptiert.
Hast du deine Steuererklärung mit einer bestimmten Methode bereits eingereicht, kannst du diese nicht mehr ändern.
Detaillierte Informationen zur FiFo und LiFo Gewinnermittlung findest du hier

Höhe der Steuer

Die Höhe der Steuer ist nicht pauschal festgelegt, sondern variiert je nach persönlicher Einkommenssituation pro Jahr.
Es gibt keine pauschale Aussage über die Steuern von Krypto-Investoren. Gewinne aus Kryptowährungen wie Bitcoin unterliegen dem persönlichen Einkommensteuersatz, der maximal 45% betragen kann.
Detaillierte Informationen zur Höhe von Bitcoin Steuern findest du hier

Freigrenze beim Verkauf von Bitcoin

Falls du deine Bitcoins innerhalb von einem Jahr verkauft hast und der Gewinn nicht höher als 600 EUR ausfällt, zahlst du keine Steuern auf Bitcoins.
Falls die Freigrenze jedoch überschritten wird, ist der komplette Betrag zu besteuern.
Detaillierte Informationen zur Freigrenze bei Bitcoin findest du hier

Verluste steuerlich geltend machen

Hast du Kryptowährungen innerhalb eines Jahres veräußert und Verluste gemacht, kann dies deine Steuerlast verringern. Außerdem können die Verluste vor- und zurückgetragen werden.
Werden Kryptowährungen nach einem Jahr mit Verlusten verkauft, liegen diese außerhalb der Spekulationsfrist und können steuerlich nicht berücksichtigt werden.
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Veräußerungsgewinne mit Bitcoin bleiben steuerfrei, wenn zwischen Anschaffung Veräußerung ein Jahr vergangen ist oder der Gesamtgewinn im Steuerjahr unter 600 EUR beträgt. Verluste könne dann aber auch nicht verrechnet werden.

Bitcoin stellen steuerlich private Wirtschaftsgüter dar, wie z.B. Fremdwährung oder Gold. Spekulationsgewinne müssen daher mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden, wenn die Haltedauer unter der einjährigen Spekulationsfrist liegt. Zu beachten ist eine jährliche Freigrenze von 600 EUR.

Kryptowährungen stellen grundsätzlich steuerlich private Wirtschaftsgüter dar. Die Besteuerung richtet sich demnach nach der von Bitcoin. Anderes kann für Token gelten, die mit Rechten oder Funktionen ausgestattet sind, welche z.B. einem Wertpapier entsprechen.
Ja, grundsätzlich sind Bitcoin in Deutschland legal. Gleiches gilt für das sog. Mining oder den Handel mit Bitcoin. Bei manchen Dienstleistungen, insbesondere, wenn diese für andere Personen erbracht werden, bedarf es ggf. einer Lizenz.
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