Launch von CryptoTax Schweiz, Bitcoin API Import und neues Reportdesign

Launch von CryptoTax Schweiz, Bitcoin API Import und neues Reportdesign

Liebe Community,

wir freuen uns sehr den Launch von unserer Steuerreporting Applikation für die Schweiz bekannt zu geben! CryptoTax bietet nun länderspezifische Steuerreports für Deutschland und die Schweiz an und ist somit weltweit das erste Multi-Shore Steuertool für Kryptowährungen.

Außerdem haben wir die Applikation wie folgt ausgebaut:

  • Wallet-Import über die Bitcoin API Schnittstelle
  • Steuerreports in neuem Design und mit weiteren Übersichten

Crypto Tax Switzerland

Wir freuen uns endlich eine Steuerlösung für Kryptoinvestoren aus der Schweiz anbieten zu können. Ab sofort ist es möglich mit CryptoTax rechtssichere Steuererklärungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung zu erstellen. Dabei wird sowohl die Vermögenssteuer als auch die Einkommensteuer unterstützt.

Das steuerliche Framework wurde – wie für Deutschland – in Zusammenarbeit mit der KPMG AG entwickelt und bietet damit das höchste Mass an Rechtssicherheit.

Um Steuerreports für die Schweiz zu erstellen, registriere dich hier und wähle Schweiz als Steuerland aus.

Bitcoin Wallet API Import

Ab sofort ist es möglich die Transaktionshistorie deiner Bitcoin Wallets ganz bequem über die Eingabe der Adresse oder des xPub-Keys zu importieren. Die Transaktionen werden automatisch importiert und täglich aktualisiert. Hast du bereits einen Wallet angelegt, hast du die Möglichkeit lediglich neue Transaktionen hinzuzufügen. Den Bitcoin Import findest du hier.

Neues Reportdesign

Wir haben unsere Steuerreports grafisch gründlich überarbeitet und übersichtlicher gemacht. Neben dem Redesign der Einzeltransaktionsaufstellung haben wir auch weitere Übersichten hinzugefügt. Einen Beispielreport im neuen Format findest du hier.

Neu bei CryptoTax: EtherDelta und Coinbase Pro Import, Affiliate Programm, INATBA Gründung und Anhörung beim Bundestag

Neu bei CryptoTax: EtherDelta und Coinbase Pro Import, Affiliate Programm, INATBA Gründung und Anhörung beim Bundestag

Liebe Community,

wir freuen uns euch über folgende Themen informieren zu dürfen:

  • Neue Importschnittstellen zu Coinbase Pro und dezentralen Handelsplätzen (DEX)
  • Launch des CryptoTax Affiliate Programms
  • Gründung der International Association for Trusted Blockchain Applications (INATBA)
  • CryptoTax CEO Klaus Himmer als Sachverständiger bei der öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestags zur Blockchain Technologie

EtherDelta und Coinbase Pro Import

Ab sofort ist es möglich die Transaktionshistorie von EtherDelta und weiteren dezentralen Börsen zu importieren. Neben EtherDelta werden folgende dezentrale Börsen unterstützt: ForkDelta, 0x Protocol, AirSwap, Decentrex, EnclavesDex, ETHEN, ETHEX, Kyber Network, OasisDex (Eth2Dai) und Token Store.

Außerdem gibt es nun auch eine direkte Importmöglichkeit von Coinbase Pro.

CryptoTax weiterempfehlen

Empfehle CryptoTax deinen Freunden, Bekannten oder in deiner Community weiter. Für jeden neuen Kunden erhältst du 20 % des ersten Produktkaufs. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Gründung der International Association for Trusted Blockchain Applications (INATBA)

CryptoTax freut sich als Gründungsmitglieder der International Association of Trusted Blockchain Applications (INATBA) die Adoption der Blockchain-Technologie in Europa voranzutreiben. INATBA wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission am 6. März 2019 in Brüssel gegründet, um ein gemeinsames Vorgehen bei der Blockchain-Technologie zu entwickeln und bringt Industrie, Start-ups, politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden und die Zivilgesellschaft zusammen. Mehr dazu gibt es hier.

CryptoTax im Bundestag

Am 11. März war unser CEO Klaus Himmer als Teil der Bundesblock Delegation bei der öffentlichen Anhörung zum Thema “Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Distributed-Ledger-Technologie im Finanzmarkt schaffen” beim Deutschen Bundestag als Sachverständiger berufen, um offene steuerliche Rechtsfragen mit den Abgeordneten des Finanzausschusses zu diskutieren.
Die offizielle Stellungnahme des Blockchain Bundesverband e.V. findet ihr hier.

Neu bei CryptoTax: Autoverlinkung, Dashboard, Bitfinex Import, Swaps und Schenkungen

Neu bei CryptoTax: Autoverlinkung, Dashboard, Bitfinex Import, Swaps und Schenkungen

Wir freuen uns sehr, die neuesten Verbesserungen der CryptoTax App bekanntgeben zu dürfen:

1. Autoverlinkung

Ab sofort ist es über die Autoverlinkung möglich, Transfers zwischen den Accounts automatisiert zu erkennen und die entsprechenden Ein- und Auszahlungen zu verlinken. Mehr zu diesem Feature findet ihr im Benutzerhandbuch.

2. Dashboard

Mit dem Dashboard habt ihr eine Übersicht aller Bestände, die bei CryptoTax importiert wurden. Somit habt ihr die Möglichkeit schnell zu erkennen, ob die Daten vollständig und richtig importiert wurden.

3. Bitfinex Import

Ab sofort ist es möglich den Bitfinex Ledger Export über unsere neue Bitfinex Schnittstelle direkt zu importieren. Margin Trading und Lending wird hierbei automatisch erkannt und klassifiziert.

4. Berücksichtigung von Swaps 

Gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG haben wir eine Steuerlogik für Token Swaps entwickelt und in die CryptoTax WebApp integriert. Ein Swap kann nun ganz leicht klassifiziert werden, indem der Zufluss der neuen Coins mit dem Abfluss der alten Token verknüpft wird. Die Anschaffungsdaten werden anschließend automatisch übertragen.

5. Berücksichtigung von Schenkung und Bezahlung von Waren / Dienstleistungen

Da in der Community immer öfter die Frage aufgekommen ist, wie Schenkungen und die Bezahlung von Waren resp. Dienstleistungen zu erfassen sind, haben wir diese beide Klassifizierungen aufgenommen. Die steuerneutrale Behandlung dieser Geschäftsvorfälle ist in der Dokumentation für das Finanzamt offengelegt.

6. Angebot Steuerjahr 2018

Unser Early Bird Angebot für das Steuerjahr 2018 von EUR 149,99 statt EUR 199,99 endet am 31.1.2019. Also falls ihr noch nicht die Lizenz für das Jahr 2018 habt, könnt ihr diese noch bis Ende Januar vergünstigt erwerben.

Wir bedanken uns bei unseren Nutzern für die Unterstützung und hoffen Euch mit den neuen Features den Weg zur Steuererklärung ein wenig einfacher und angenehmer zu machen!

Euer CryptoTax Team.

Steuerjahr 2018 und Ende der Open Beta

Steuerjahr 2018 und Ende der Open Beta

Endlich ist es soweit! Ab sofort ist es möglich Steuerreports für das Steuerjahr 2018 zu erstellen. Angesichts der Kursentwicklung in 2018 empfehlen wir zu überprüfen, inwiefern Verluste realisiert wurden, da diese mit etwaigen Gewinnen vom Jahr 2017 verrechnet werden können.

Mit dem Release haben wir auch unsere Open Beta Phase abgeschlossen. Wir haben die CryptoTax App seit Juni 2018 kontinuierlich weiterentwickelt, neue Börsen angebunden und die Funktionalitäten ausgebaut.
So ist nun der direkte Import von Margin Trades über Kraken möglich. Die Transaktionen werden automatisch erkannt und entsprechend klassifiziert.

Neu: Steuerreports 2018

Auch wenn 2018 für die meisten verlustreich verlaufen ist, gibt es einen kleinen Trost: Verluste aus 2018 können mit Gewinnen aus 2017 verrechnet und damit sogar bereits gezahlte Steuer wieder zurückgefordert werden. Mehr hierzu erfahrt ihr in unserem ausführlichen Artikel. Nun ist es möglich den CryptoTax Steuerreport für 2018 zu generieren. Wir hoffen dies hilft euch die schwierige Marktlage zu überstehen und zumindest von Steuerrückerstattungen zu profitieren.

Ende Open Beta

Wir freuen uns zu verkünden, dass wir die Open Beta Phase unserer Tax Reporting Applikation abgeschlossen haben. Seit dem Start im Juni 2018 haben wir die Applikation entsprechend eurem Feedback kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell könnt ihr mit CryptoTax:

– Daten aus Kraken, Poloniex, Binance, Bitcoin.de, Coinbase, Bittrex und Cointracking direkt importieren
– Alle anderen Transaktionen über den generischen und manuellen XLS / CSV import hochladen
– Accounts trennen und die historischen Anschaffungskosten von einem Account zum anderen übertragen
– Airdrops, ICOs, Hard Forks, Mining, OTC Handel, Lending, Staking, Masternodes, Bounties und Margin Trades steuerlich korrekt erfassen
– Von der KPMG AG zertifizierte Steuerreports für die Jahre 2013 – 2018 erstellen

Wir möchten euren Weg zur Steuererklärung noch einfacher gestalten und werden die CryptoTax App weiterhin mit vollem Einsatz weiterentwickeln, sodass sie noch besser, schneller und benutzerfreundlicher wird!

Vielen Dank für eure tolle Unterstützung und das kontinuierliche Feedback!

Kraken: Margin Trades direkt importieren

Wir haben die Margin Trading Funktionalität so weiterentwickelt, dass nun Margin Trades, die auf der Börse Kraken getätigt wurden, direkt über unsere Schnittstelle importiert werden können. Unsere App erkennt die Trades entsprechend und klassifiziert sie vollautomatisch, sodass ihr nicht mehr manuell nachhelfen müsst. Wir werden diese Funktionalität ausbauen und den direkten Import von Margin Trading auch bei anderen Börsen ermöglichen.
Bis es soweit ist, besteht weiterhin die Möglichkeit Margin Trading Transaktionen über den generischen Import zu importieren und zu klassifizieren.

Partnerschaft mit CoinMarketCap sichert weiterhin höchste Datenqualität bei CryptoTax Steuerlösungen

Partnerschaft mit CoinMarketCap sichert weiterhin höchste Datenqualität bei CryptoTax Steuerlösungen

Für eine akkurate Ermittlung steuerlicher und handelsrechtlicher Berechnungsgrößen ist eine verlässliche Datenbasis unverzichtbar. Wir haben daher früh erkannt, dass unsere Kursdatenbank, als wesentlicher Bestandteil unserer Softwarelösungen, eine entscheidende Rolle zukommt. Insbesondere im Umfeld von Kryptowährungen stellt die Verfügbarkeit von qualitativem Datenmaterial und seriösen Datenanbietern eine schwierige Herausforderung für sämtliche Daten-getriebene Services dar.

Umso mehr freuen wir uns bekanntgeben zu dürfen, CoinMarketCap – den weltweit führenden Datenlieferanten von Krypto-Börsendaten – als Kooperationspartner für unser Produktportfolio gewonnen zu haben. Der professionelle API Service des Datenanbieters stellt damit auch die historischen sowie tagesaktuellen Kursdaten in unserer Webapplikation cryptotax.io/plugin-update zur Verfügung. Hiermit können wir weiterhin sicherstellen, dass neben der von der KPMG AG zertifizieren steuerlichen Bewertung auch die quantitative Erfassung der Transaktionsdaten dem höchstmöglichen Markstandard entspricht und wir uns weiter von Kokurrenzanbietern differenzieren können.

Da es unser höchstes Ziel ist unsere Kunden rechtlich sowie ökonomisch korrekte und zertifizierte Reporting- und Trackinglösungen bereitzustellen, freuen wir uns mit CoinMarketCap einen weiteren Marktführer in seinem Spezialgebiet als Sparringpartner an Board zu haben.

„Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt unseren Kunden dabei zu helfen compliant zu sein“

so Klaus Himmer, CEO von CryptoTax,

„Unsere Produkte zeichnen sich dadurch aus, hohe Datenqualität und rechtliche Präzision zu vereinen. Die langjährige Erfahrung von CoinMarketCap im Bereich der Krypto-Marktdaten hilft uns den fundamentalen Wert unserer Dienstleistung weiter zu verbessern.“

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Europarechtliche Implikationen Blockchain-basierter Assets

Europarechtliche Implikationen Blockchain-basierter Assets

Aufstieg der Kryptowährungen

„I think that the Internet is going to be one of the major forces for reducing the role of government. The one thing that’s missing, but that will soon be developed, is a reliable e-cash, a method whereby on the Internet you can transfer funds from A to B without A knowing B or B knowing A“

Milton Friedman, 1999

Ohne von der Existenz einer Internetwährung zu wissen, beschrieb der Ökonom Milton Friedman bereits 1999 in einem Interview mit der National Taxpayer Union / Foundation das Erfolgskonzept von Bitcoin.[1] Dieser geht auf ein sog. Whitepaper – zu Deutsch: Ideenpapier – des Verfassers Satoshi Nakamoto[2]zurück, der neben der digitalen Währung eine neue Technologie mit disruptivem Potential ins Leben rief: die Blockchain.

Durch die Benutzung einer dezentralen auf kryptografischen Grundsätzen basierenden Datenbank wird es den Benutzern des Netzwerks ermöglicht digitale Werte zu transferieren. Der dem System zu Grunde liegende Konsensalgorithmus stellt sicher, dass jede Transaktion betrugssicher und öffentlich einsehbar verarbeitet wird, ohne die Notwendigkeit eines vertrauenswürdigen Intermediäres.[3] Seit den letzten Jahren erlebt der Bitcoin und andere Blockchain-basierte Assets eine erstaunliche Wertentwicklung und mediale Aufmerksamkeit. Dies zeigt sich u.a. in der Marktkapitalisierung und der Zunahme an Google-Suchen einschlägiger Suchbegriffe:

Abbildung 1: Entwicklung der Marktkapitalisierung von Bitcoin und Altcoins in USD

Entwicklung der Marktkapitalisierung von Bitcoin und Altcoins in USD

Quelle: coin.dance/stats

Abbildung 2: Entwicklung der Beliebtheit der Google Suchanfragen für “Bitcoin” (rot) und “Blockchain” (blau)

ntwicklung der Beliebtheit der Google Suchanfragen für

Quelle: trends.google.de

Durch die gesteigerte Akzeptanz derartiger Alternativ-„währungen“ gewinnen diese auch in der „konventionellen“ Wirtschaft an Bedeutung als Zahlungsmittel und Kapitalanlage.[4] Gleichzeitig sind weltweit von staatlichen und institutionellen Regulatoren Warnungen und Regulierungsversuche zu vernehmen.[5] Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Entwicklungen ist es fraglich, ob auch europarechtliche Implikationen bestehen. Finden die europäischen Grundfreiheiten insb. die Kapitalverkehrsfreiheit Anwendung? Besteht der Bedarf nach neuen Regularien auf Europaebene?

Kapitalverkehrsfreiheit

Grundlegende Überlegungen. Für eine Anwendbarkeit der Kapitalverkehrsfreiheit bedarf es der Eröffnung ihres persönliche, räumlichen sowie sachlichen Schutzbereichs. Da der persönliche und räumliche Schutzbereich unabhängig vom zu Grunde liegenden Vermögenswert ist, bleibt es vorrangig bei der Prüfung des sachlichen Schutzbereichs.[6]

Ein wichtiger räumlicher Faktor ist allerdings der fehlende geografische Anknüpfpunkt von Blockchain-basierten Assets, da es für die Anwendbarkeit der Grundfreiheiten einen grenzüberschreitenden Sachverhalt bedarf.[7] Derartige Assets werden auf Blockchains „gelagert“, dezentrale Netzwerke, welche nicht aus zentralen Servern, sondern aus vielen internationalen Knotenpunkten bestehen.[8] Somit können Anknüpfpunkte an einzelne Länder nur durch die Zuhilfenahme von ansässigen Eigentümern[9] oder Waren- und Dienstleistungsanbietern konstruiert werden.

Denkbare Fälle der Beschränkung des Kapital- oder Zahlungsverkehrs werden sich vielmehr auf staatliche regulatorische Eingriffe in den Finanzdienstleistungssektor beschränken. Diese könnten im Ergebnis zu einer Benachteiligung bzw. Behinderung von Transferströmen zwischen (Finanz)dienstleistern und / oder Kryptoeigentümern[10] in verschiedenen Ländern führen. Folglich werden europarechtlich relevante Sachverhalte nicht durch die neuartige Übertragungsform, sondern durch die neuartige Art von Vermögensgegenständen geboren.

Der Begriff des Kapitalverkehrs. Zur Eröffnung des sachlichen Schutzbereichs der Kapitalverkehrsfreiheit bedarf es einen Vorgang des Kapitalverkehrs im gemeinschaftsrechtlichen Sinne.[11] Nach Art. 1 der Richtlinie des Rates vom 24. Juni 1988 zur Durchführung von Art. 67 des Vertrages (88/361/EWG) (Kapitalverkehrsrichtlinie) stellt Anhang 1 derselben diejenigen Arten von Geschäftsvorfällen dar, die von der Kapitalverkehrsfreiheit umfasst werden.

Da Geschäfte mit „virtuellen Währungen“ nicht explizit in der Nomenklatur aufgelistet sind, wäre allenfalls eine Subsumierung unter Punkt XIII – F „Sonstiger Kapitalverkehr: Verschiedenes” denkbar. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass der Terminus „Kapital“ absichtlich nicht durch eine vertragliche Definition apriorisch eingeschränkt wurde.[12] Vielmehr ist seine Bedeutung aus einer Gesamtbetrachtung der Vertragsbestimmungen und ihrem entstehungsgeschichtlichen Hintergrund zu destillieren. Ziel der weiten Begriffsauslegung ist u.a. sein Entwicklungspotential sicherzustellen, um auch zukünftige, innovative Kapitalmarktprodukte einschließen zu können.[13] Demnach sind zur Begriffsbestimmung auch ökonomische Ansätze zu berücksichtigen.

Insbesondere die wirtschaftlichen Absichten, d.h. der wirtschaftliche Inhalt und Zweck einer Transaktion muss berücksichtigt werden.[14] Dieser Ansatz findet sich auch in der vorherrschenden rechtswissenschaftlichen Auffassung, welche eine einseitige grenzüberschreitende Wertübertragung mit Vermögensanlagecharakter als Kapitalverkehr ansieht.[15] Die Einseitigkeit der Transaktion kann dabei nicht als entscheidendes Abgrenzungskriterium zu den anderen Grundfreiheiten bestehen. Zwar mag der Glaube an eine zukünftige Renditeerzielung überwiegen, dennoch handelt es sich bei typischen Kapitalverkehrsgeschäften um synallagmatische Verträge. D.h. es findet ein Austausch von Vermögenswerten statt.[16]

Leider bestehen bis heute keine genauen Bestimmungen, was unter dem wichtigsten Merkmal, dem „Anlagecharakter“ zu verstehen ist.[17] Letztlich soll die subjektive Wahrnehmung der Vertragsparteien darüber, ob es sich um einen erwerbswirtschaftlichen Vorgang oder eine Investition handelt entscheidend sein.[18]

Nach Ohler ist Kapitalverkehr „demnach jede grenzüberschreitende Schaffung von vermögenswerten Rechten, ihre Übertragung, Belastung, Änderung oder Erfüllung sowie die grenzüberschreitende Übertragung oder Belastung von anderen Vermögensgegenständen (bewegliche und unbewegliche Sachen), sofern keiner dieser Vorgänge Teil eines Warenverkehrs- oder reinen Dienstleistungsgeschäfts oder der Arbeitnehmerfreizügigkeit bildet.“[19]

Ergänzend zu o.g. Definitionsversuch ist anzumerken, dass es durchaus zu Überschneidungen der Grundfreiheiten kommen kann. Der EuGH hat bisher keine klare Rangfolge oder eigenständige Prüfsystematik zur abstrakten Differenzierung zwischen den Grundfreiheiten geschaffen.[20]

Vor diesem Hintergrund ist fraglich, ob es sich bei Bitcoins und anderen Blockchain-basierten Assets um „Kapital“ handelt bzw. ob Geschäfte mit diesen Vermögenswerten dem Kapitalverkehr zuzuordnen sind.[21]

Eine allgemeingültige Aussage lässt sich allenfalls unter Berücksichtigung des aktuellen Entwicklungsstands dieser Vermögenswerte und ihrem tatsächlichen momentanen Einsatzgebiet treffen. Die große Mehrheit der Transaktionen dürfte zu diesem Zeitpunkt einen ausschließlich spekulativen Beweggrund haben, da das Einsatzgebiet als Zahlungsmittel sehr limitiert ist. Hinzu kommt, dass die theoretischen Vorteile ggü. herkömmlichen Zahlungsmitteln einer technischen Einstiegshürde gegenüberstehen bzw. bedingt durch den momentanen Hype sogar Nachteile darstellen.[22] Somit bleiben alleine die für eine Werterhaltung bzw. –vermehrung plädierenden Argumente, wie die deflationäre Architektur des Bitcoin-Systems.

Dementsprechend müssten bei einer isolierten Prüfung der Kapitalverkehrsfreiheit das abstrakte Tatbestandsmerkmal „Wertübertragung zur Vermögensanlage“ durchgehend zu bejahen sein. Dies gilt sowohl für Transaktionen, die einen Tausch zwischen verschiedenen „virtuellen Währungen“, als auch mit einer Fiat-Währung als Tauschgegenstand darstellen.

Dennoch kommt – bedingt durch die schwierige Einordnung der neuen Anlageobjekte – eine Anwendbarkeit der Warenverkehrsfreiheit in Frage. Gleichwohl könnte die Dienstleistungsfreiheit für zugehörige Dienstleistungen mit einschlägig sein.

Abgrenzung zur Warenverkehrsfreiheit. Um die Wareneigenschaft des Art. 28 AEUV zu erfüllen, muss es sich um einen körperlichen Gegenstand handeln, der einen Geldwert besitzt und Gegenstand von Handelsgeschäften sein kann.[23] Da Blockchain-basierte Assets auf diversen Online-Handelsplattformen in organisierten Märkten gehandelt werden, stehen letztere Tatbestandsmerkmal außer Frage. Lediglich die unkörperliche Form derartiger Vermögenswerte scheint gegen eine Warenklassifizierung zu sprechen.

Dagegen spricht seit der Warenqualifikation von Elektrizität durch den EuGH[24] vieles für eine Funktion der Körperlichkeit als lediglich unverbindliche Orientierungsgröße.[25] Hinzu kommt die Rechtsprechung zur Kapitalverkehrsfreiheit, nach welcher Geldscheine und Münzen ihre Kapitaleigenschaft mit der Disqualifikation als gesetzliches Zahlungsmittel verlieren.[26] Physische private Zahlungsmittel seien demnach ständig als Waren anzusehen.[27]

Dem entgegen steht die frühere Literaturauffassung, dass Edelmetalle u.U. eher als Kapital einzuordnen sind, da sie als Zentralbankreserve bzw. Geldsubstitut fungieren.[28] Neuere Literatur ist anderer Auffassung.[29] Hinzu kommt, dass eine Bitcoin-Analogie aufgrund fehlender Bedeutung als Devisenreserve ohnehin einer Grundlage entbehren würde. Dennoch lässt diese Einordnung von in der Regel spekulativen Edelmetallgeschäften, die Argumentation einer vordergründigen Kapitalanlageintention als entscheidendes Differenzierungskriterium ins Wanken geraten.

Demnach spricht vieles – mit Ausnahme der Immaterialität – für eine europarechtliche Einordnung Blockchain-basierter Assets als „Ware“ im Sinne des Art. 28 AEUV.[30]

Abrenzung zur Dienstleistungsfreiheit. Der Kapitalverkehr basiert oftmals auf Dienstleistungen des Finanzsektors.[31] So werden zwar einfache Transferdienstleistungen durch die Blockchain obsolet, dennoch stellen Online-Handelsplattformen wichtige Funktionalitäten zur Verfügung. Spätestens, wenn Transaktionen mit Fiat-Währungen vorgenommen werden, muss auf derartige Dienstleister zurückgegriffen werden.[32] Dem steht auch nicht die fortschreitende Dezentralisierung von Handelsbörsen entgegen,[33] da für einen Handel mit Fiat-Geld auch in Zukunft Know-your-customer Regelungen befolgt werden müssen.

Fraglich ist die Stellung der Grundfreiheiten zueinander.[34] Hierfür muss geklärt werden, inwiefern verbundene Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen im Sinne des Art. 58 Abs. 2 AEUV vorliegen. Dienstleistungen, deren Erbringung untrennbar mit Kapitalverkehrstransaktionen verbunden sind, sollen demnach nach den Vorschriften beider Freiheiten beurteilt werden.[35]

Dies führt im Ergebnis dazu, dass Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit auch durch Rechtfertigungsgründe der Kapitalverkehrsfreiheit gerechtfertigt werden können.[36] Darunter fällt beispielweise die staatliche Aufsicht über die Finanzinstitute. Demnach wäre eine strenge Regulierung von Krypto-Finanzdienstleistungen zumindest aus europarechtlicher Perspektive schwierig, wenn die Auffassung vertreten wird, dass es sich bei Blockchain-basierten Assets um „Waren“ und nicht um „Kapital“ handelt.

Fazit. Zusammenfassend kann festgestellt werden:

Neue Anwendungsfragen der Grundfreiheiten ergeben sich nicht aus der neuartigen Übertragungsform, sondern aus den korrespondierenden innovativen Vermögenswerten.
Die Zahlungsverkehrsfreiheit ist auf (Forderungen auf) gesetzliche Zahlungsmittel beschränkt und damit nicht auf Blockchain-basierte Assets anzuwenden.
Für eine Klassifizierung als „Kapital“ spricht der bewusst entwicklungsoffene Kapitalbegriff und die momentan dominierende Kapitalanlagefunktion von Bitcoin & Co.
Für eine Klassifizierung als „Ware“ spricht die EuGH-Rechtsprechung zur Abgrenzung der Kapital- von der Warenverkehrsfreiheit bei Bargeld und Edelmetallen. Dagegen die fehlende Körperlichkeit.
Die europarechtliche Einordnung kann Auswirkungen auf die Regulation von mit solchen Vermögenswerten verbundenen (Finanz-)Dienstleistungen haben.

Ausblick

Unabhängig davon, welche Grundfreiheit letztendlich einschlägig ist, besteht ein Eingriffsverbot. Fraglich ist, welche Eingriffe den Zufluss, Abfluss oder Durchfluss von Kryptowährungen beeinträchtigen könnten.

Bedingt durch fehlende staatliche Eingriffsmöglichkeiten in die Blockchain-Technologie selbst, kommen hier nur Beschränkungen im Dienstleistungssektor in Betracht. So könnten potentielle Ein- oder Ausfuhrbeschränkungen, durch eine entsprechende Regulierung von Krypto-Dienstleistungen erzielt werden.

Fraglich ist, ob Dienstleister die sich mit „virtuellen Währungen“ beschäftigen unter die besonderen europarechtlichen Bestimmungen für Finanzdienstleister fallen. Wenn dies zu bejahen ist, würden sich derartige Dienstleistungen lediglich in ein bestehendes und europarechtlich erprobtes Regelungskorsett einreihen. Falls nicht, wäre zu prüfen, inwieweit vorhandene Regulierungswerke auf die neuen digitalen Sachverhalte angewandt werden können. Dabei müsste die Regulierung den gemäßigteren Schrankenregelungen der Dienstleistungsfreiheit genügen und gleichzeitig wichtige Gefahrenpotentiale eindämmen können. Von letzterem bieten Blockchain-basierte Assets insbesondere im Bereich Steuerhinterziehung und Geldwäsche genauso großes Potential wie ihre Vorteile.

Dies wurde von den Regulatoren erkannt und laut verkündet, jedoch scheuen die zuständigen Behörden eine klare Positionierung. So sind insbesondere in Deutschland offizielle Stellungnahmen mit konkreten Rahmenwerken für Rechtsanwender längst überfällig. Auch im europarechtlichen Kontext fehlt es an entsprechenden Leitplanken.

Wünschenswert wäre ein konkreter Entscheidungsleitfaden, wie ihn beispielsweise die SEC zur rechtlichen Beurteilung von neu geschaffenen Tokens einsetzt.[37]

Ferner sollte die Beurteilung wertneutral und eigenschaftsorientiert ausfallen. Die bisher von diversen Behörden publizierten Stellungnahmen sind getränkt in Werturteilen und spiegeln subjektive Meinungsbilder – zumeist von Einzelpersonen – wieder.

Die Beteiligten sollten sich demnach den Schlussantrag der Generalanwältin Kokott im EuGH-Verfahren C-264/14 zu Herzen nehmen. Diese führte als Antwort auf die Stellungnahme der deutschen Bundesregierung über das mögliche Gefahrenpotential von Bitcoins an, dass es für eine rein umsatzsteuerrechtliche Qualifizierung unerheblich ist, ob es sich um ein „gutes“ oder „schlechtes“ Zahlungsmittel handle.

Klaus Himmer ist Geschäftsführer und Mitgründer der 21 Consulting GmbH sowie Ass. Manager im Financial Services Tax bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München (klaus.himmer@21consult.de).

[1] In Teilen der Literatur wird der Terminus „Bitcoin“ sowohl für die Kryptowährung, als auch für das zu Grunde liegende Transaktionssystem verwendet. Hier wird klar zwischen Bitcoin als digitales Asset und der Bitcoin-Blockchain als Transaktionsmedium unterschieden.

[2] Vgl. Nakamoto, Satoshi, Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System, 2008, abrufbar unter: https://bitcoin.org/bitcoin.pdf (abgerufen am 21.12.2017), S. 1ff.; Es ist bis heute unklar, welche Person(en) sich hinter diesem Pseudonym verstecke.

[3] Vgl. Blundell-Wignall, The Bitcoin Question: currency versus Trustless transfertechnology, OECD working papers on Finance, Insurance and Private Pensions (No. 37), 2014, abrufbar unter: dx.doi.org/10.1787/5jz2pwjd9t20-en (abgerufen am 4.12.2017), S. 7.

[4] Vgl. Spindler/Bille, Rechtsprobleme von Bitcoins als virtuelle Währung, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht, 2014, 1357, 1360.

[5] Vgl. European Central Bank, Virtual Currency Schemes, 2012, abrufbar unter: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/virtualcurrencyschemes201210en.pdf (abgerufen am 21.12.2017), S. 33f.; European Banking Authority, Warning to consumers on virtual currencies, 2013, abrufbar unter: https://www.eba.europa.eu/documents/10180/598344/EBA+Warning+on+Virtual+Currencies.pdf (abgerufen am 21.12.2017).

[6] Vgl. Pache, in: Schulze/Zuleeg/Kadelbach, Europarecht: Handbuch für die deutsche Rechtspraxis, § 10, Rn. 10ff.

[7] Vgl. EuGH, U. v. 26.09.2000, Slg. 2000, I-7587, Rn. 16.

[8] Vgl. Cap, in: Strahringer, Open Source – Konzepte, Risiken, Trends, S. 85.

[9] Allerdings bestehen zivilrechtliche Zweifel ob Eigentum an Blockchain-basierten Assets erworben werden kann.

[10] Diese könnten in Zukunft auch Maschinen sein.

[11] Vgl. Harz, Die Schutzklauseln des Kapital- und Zahlungsverkehrs im EWG-Vertrag, 1985, S. 17.

[12] Vgl. Ress/Ukrow, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der Europäischen Union: EUV/AEUV, Art. 73b EGV, Rn. 8; Stoller, in Smit/Herzog, The Law of the European Economic Community Art. 67, Anm. 3.

[13] Vgl. Müller, Kapitalverkehrsfreiheit in der Europäischen Union. Bedeutung, Inhalt und Umfang, Weiterentwicklung, Auswirkung auf Völkerrecht und nationales Recht, 2000, S. 84.

[14] Vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 23.

[15] Vgl. Everling, in: Wohlfahrt/Everling/Glaesner/u.a., Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft: Kommentar zum Vertrag, Art. 67, Anm. 2; Vgl. Borchardt, Die rechtlichen Grundlagen der Europäischen Union, 2015, § 11, C.I.; Eckhoff, in: Bleckmann, Das Recht der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaften, Rn. 1702; Ipsen, Europäisches Gemeinschaftsrecht, 1972, S. 620; Ress/Ukrow, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der Europäischen Union: EUV/AEUV, Art. 73b EGV, § 14, Rn. 9.

[16] Vgl. Freitag, EWS, Mitgliedstaatliche Beschränkungen des Kapitalverkehrs und Europäisches Gemeinschaftsrecht, in: Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht, 1997, S. 186f.; Honrath, Umfang und Grenzen der Freiheit des Kapitalverkehrs: Die Möglichkeiten zur Einführung einer Devisenzwangsbewirtschaftung in der Europäischen Union, 1998, S. 40; Müller, Kapitalverkehrsfreiheit in der Europäischen Union. Bedeutung, Inhalt und Umfang, Weiterentwicklung, Auswirkung auf Völkerrecht und nationales Recht, 2000, S. 157.

[17] Vgl. Frenz, Handbuch Europarecht, Band 1: Europäische Grundfreiheiten § 5, 2012, Rn. 2739f.

[18] Vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 25.

[19] Ebenda, Rn. 60.

[20] Vgl. Frenz, Handbuch Europarecht, Band 1: Europäische Grundfreiheiten § 5, 2012, Rn. 2789.

[21] Von einer Prüfung der Zahlungsverkehrsfreiheit ist abzusehen, da sie (i) nach h.M. nur für (Forderungen auf) gesetzliche Zahlungsmittel gilt und (ii) in der Regel nur in Verbindung mit einer weiteren Grundfreiheit einschlägig ist; vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 302ff.

[22] Anzuführen sind die potentiell niedrigen Transaktionsgebühren, die durch Skalierungsprobleme aktuell unverhältnismäßig hoch ausfallen.

[23] Vgl. Käller, in: Schwarze, EU-Kommentar, Art. 11 AEUV, Rn. 18.

[24] Vgl. EuGH, U. v. 15.07.1964, Slg. 1964, 1251, 1274ff.; EuGH, U. v. 27.04.1994, Slg. 1994, I-1477, Rn. 27ff.; EuGH, U. v. 02.04.1998, Slg. 1998, I-1777, Rn. 18ff.

[25] Vgl. Schliesky, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 2014, S. 28.

[26] Vgl. EuGH, U. v. 23.11.1978, Slg. 1978, 2247, Rn. 27f.; EuGH, U. v. 23.02.1995, C-358/93, Slg. 1995, I-361, 383, Rn. 12.

[27] Vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 72.

[28] Ebenda, Rn. 77.

[29] Vgl. Glaesner, in: Schwarze, Art. 63 AEUV, Rn. 10.

[30] Vgl. Piska, Kryptowährungen und ihr Rechtscharakter – eine Suche im Bermuda-Dreieck, 2017, 632, 635.

[31] Vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 131.

[32] Abgesehen von unorganisierten OTC Geschäften zwischen Privatpersonen.

[33] Dezentralisierte Börsen sind genau genommen programmierte „Smart Contracts“, die automatisiert Börsendienstleistungen ermöglichen, vgl. https://www.etherdelta.com.

[34] Vgl. Ohler, Europäische Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit: Kommentar zu den Artikeln 56 bis 60 EGV, der Geldwäscherichtlinie und Überweisungsrichtlinie Art. 56 EGV, 2002, Rn. 137ff.

[35] Vgl. EuGH, U. v. 09.07.1997, Slg. 1997, I-3899, Rn. 9f.

[36] Vgl. Weber, EuZW, Kapitalverkehr und Kapitalmärkte im Vertrag über die Europäische Union, in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht, 1992, 561, 565.

[37] Vgl. Securities and Exchange Commission, Release No. 81207: Report of Investigation Pursuant to Section 21(a) of the Securities Exchange Act of 1934: The DAO, 2017, abrufbar unter: https://www.sec.gov/litigation/investreport/34-81207.pdf (abgerufen am 23.12.2017); Der sog. Howey-Test führt Behörden und Rechtanwender auch bei Kryptowährungen im Ergebnis zur entsprechenden Rechtseinordnung und erteilt Gewissheit über die damit verbundenen Rechtsfolgen.

CryptoTax auf Deutsch verfügbar und weitere Updates

CryptoTax auf Deutsch verfügbar und weitere Updates

Wir freuen uns sehr, die neuesten Verbesserungen der CryptoTax App bekanntgeben zu dürfen:

1. CryptoTax App auf Deutsch verfügbar

Die CryptoTax App ist nun auch neben Englisch auch auf Deutsch verfügbar.

2. Transaktionen können gefiltert und sortiert werden

Es besteht nun die Möglichkeit, Ein- und Auszahlungen sowie Trades nach verschiedenen Kriterien zu filtern und zu sortieren. Vor allem bei großen Transaktionsmengen hilft dies enorm bei der Erstellung des Steuerreports.

3. Einzelne Transaktionen können hinzugefügt oder gelöscht werden

Auf Wunsch der Community ist es nun möglich einzelne Transaktionen im User Interface zu erstellen und zu löschen. Diese Erweiterung wird die Bedienbarkeit des Tools spürbar verbessern.

4. Anpassung des CryptoTax Imports auf neue Binance Exportdateien

Da Binance die Struktur ihrer Export-Dateien geändert hat, kam es in den letzten Tagen gehäuft zu Fehlermeldungen beim Import. Wir haben schnell reagiert und unterstützen nun das alte und neue Importformat.

Wir bedanken uns bei unseren Nutzern für die Unterstützung und hoffen ihnen mit der neuen App den Weg zur Steuererklärung ein wenig einfacher und angenehmer zu machen!

Euer CryptoTax Team.

CryptoTax Wiki

CryptoTax Wiki

Wir laden Euch herzlichst ein unsere neue Wiki-Seite zu erkunden, wo Ihr folgende Informationen findet:

  • FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um CryptoTax
  • Benutzerhandbuch: Erklärungen zu den Funktionen der CryptoTax Webapplikation
  • Wissensdatenbank: Aufsätze, Artikel und News zur steuerlichen Behandlung von Kryptoassets in Deutschland

Euer CryptoTax Team

Kooperation mit Rechtsanwaltskanzlei CLLB

Kooperation mit Rechtsanwaltskanzlei CLLB

Aufgrund der Komplexität bei der Erfüllung der finanzrechtlichen Aufzeichungspflichten beim Handel mit Cryptocurrencies und Einnahmen aus Staking, Mining und Airdrops, hat die steuerrechtliche Abteilung bei CLLB Rechtsanwälte und CryptoTax nunmehr beschlossen, eine Kooperation einzugehen.

Cryptotax.io bietet eine Tax Reporting Lösungen für Krypto-Investoren an. Durch die automatisierte Webapplikation www.cryptotax.io/plugin-update können private Investoren ihre Steuerunterlagen erstellen lassen. Neben der steuerlichen Aufbereitung von Transaktionen mit Kryptowährungen vermittelt CryptoTax an erfahrene Steuer- und Rechtsberater im Bereich Blockchain-basierter Vermögenswerte.

„Durch unsere automatisierte Webapplikation können sämtliche Transaktionsdaten für steuerliche Zwecke aufbereitet werden. Jedoch bedingt die Komplexität der steuerlichen Erfassung von Kryptowährungen im Einzelfall oftmals eine weitergehende Rechts- und Steuerberatung. Mit der in München und Berlin vertretenen Rechtsanwaltskanzlei CLLB können wir auf einen Experten im Bereich digitaler Währungen verweisen“, erläutert Klaus Himmer, CEO & Co-Founder von CryptoTax.

„Die Aufbereitung der Transaktionsdaten stellt für unsere Mandanten eine große Hilfestellung bei der Bearbeitung steuerrechtlicher Themen im Bereich der Kryptowährungen dar“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron, der den Bereich Crypto und ICO bei der Kanzlei CLLB leitet.

„Wir sind daher froh, in www.cryptotax.io/plugin-update einen Partner gefunden zu haben, der unsere Mandanten bei der Aufarbeitung ihrer steuerlichen Fragen im Bereich Kryptowährungen unterstützt,“ erklärt Rechtsanwalt Cocron weiter.

CLLB Rechtsanwälte werden den Bereich weiterverfolgen und aktuell berichten. Rechtsanwalt István Cocron steht zudem für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

CryptoTax Open Beta ist live

CryptoTax Open Beta ist live

Wir freuen uns sehr den Launch der CryptoTax Open Beta bekannt zu geben. Investoren, Trader und Nutzer von  Kryptowährungen können nun endlich zertifizierte Steuerdokumente nach deutschem Steuerrecht erstellten.

Hauptfeatures

1.Verlinkung von Ein- und Auszahlungen zwischen Accounts

Um von der einjährigen Spekulationsfrist in Deutschland zu profitieren, müssen Investoren gegenüber dem Finanzamt den ursprünglichen Zeitpunkt der Anschaffung nachweisen. Dies ist eine große Herausforderung für viele Krypto-Benutzer, da sie häufig Assets zwischen Accounts, Börsen und Wallets übertragen und somit die Schwierigkeit haben, die ursprünglichen Anschaffungsdaten zu ermitteln bzw. rechtskonform zu übertragen. Mit unserem Tool kann man Ein- und Auszahlungen problemlos über mehrere Accounts hinweg verbinden und die historischen Anschaffungsdaten automatisch zwischen Account-basierten FIFO-Ketten übertragen. Diese Funktion wird unseren Nutzern dabei helfen, von der einjährigen Spekulationsfrist zu profitieren und gleichzeitig den Regelungen des Steuerrechts Sorge zu tragen.

2. Berücksichtigung von Airdrops, ICOs, Hard Forks, OTC-Handel, Lending und Staking

Unsere Nutzer können Airdrops, ICOs, Hard Forks, OTC Handel, Lending und Staking bequem in ihrem Steuerbericht berücksichtigen, ohne sich Gedanken über die Steuerklassifizierung machen zu müssen. Unsere Applikation wendet automatisch die korrekte Steuerlogik für jede Transaktion an, die als einer der oben genannten Sonderfälle markiert wurde. Für Einnahmen aus Mining und Masternodes wird es bald ebenfalls eine Klassifizierung geben.

3. Datenimport

Zum Start der Open Beta werden folgende Quellen für den Datenimport unterstützt:

  • CSV Import Kraken
  • CSV Import Poloniex,
  • CSV/XLS  Import Binance
  • CSV Import Bitcoin.de
  • Generischer CSV & XLS Import für alle anderen Quellen

Wir sind uns der Notwendigkeit weiterer Integrationsoptionen bewusst und arbeiten intensiv an der Implementierung zusätzlicher Datenquellen und API-Importe. In der Zwischenzeit können die Benutzer den generischen Import verwenden, um alle steuerrelevanten Transaktionen aus verschiedenen Quellen in ihrem Bericht zu berücksichtigen.

4. KPMG-zertifizierte Steuerlogik und Compliance

Um die Einhaltung der Vorgaben des deutschen Steuerrechts bei der Erstellung der Reports konsequent zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit der KPMG AG zusammen. Unsere Steuerlogik wurde in Zusammenarbeit mit dieser entwickelt und zertifiziert. Somit enthalten unsere Steuerreports alle relevanten Steuerunterlagen.

Registrierung

Registriere Dich und starte die Anwendung hier.

Um einen Steuerreport zu erstellen, brauchst Du eine Lizenz. Diese wird im Rahmen von Open Beta zu einem reduzierten Preis von 99 EUR, anstelle von 199 EUR pro Steuerjahr angeboten.

Wir hoffen, dass wir Dich dabei unterstützen können, die Steuererklärung für Kryptowährungen so einfach und schmerzlos wie möglich zu erstellen und freuen uns darauf, Dich an Bord begrüßen zu dürfen!

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Dein CryptoTax-Team.