Steuerliche Behandlung von Verlusten bei Kryptowährungen

Steuerliche Behandlung von Verlusten bei Kryptowährungen

Wurden im Jahr 2017 durch die steigenden Kurse meist große Gewinne realisiert, sind in diesem Kalenderjahr viele Steuerpflichtige von Verlusten betroffen. Können Gewinne durch spätere Verluste ausgeglichen werden? Kann verhindert werden, dass Cash-Reserven für die Steuer der Gewinne aus dem Jahre 2017 verbraucht werden? In diesem Kurzartikel geben wir einen Überblick über die Verlustrechnung und zeigen euch einen wertvollen Praxistipp!

Durch die erheblichen Kurschwankungen bei Kryptowährungen wie Bitcoin stellt sich für private Investoren vermehrt die Frage, wie Verluste im Rahmen der Steuererklärung zu behandeln sind. Da viele Steuerpflichtige im Jahre 2017 hohe Gewinne und durch signifikante Kursverluste im Jahre 2018 Verluste generiert haben, ist ein Verständnis über die Verlustrechnung innerhalb der privaten Veräußerungsgeschäfte im Sinne des § 23 EStG essentiell für eine nachhaltige Steueroptimierung. Weiterhin können Liquiditätsengpässe – bedingt durch Steuerzahlungen – oftmals vermieden werden.

Grundsätzlich gilt im Kontext der steuerlichen Verlustrechnung, dass ein Verlust erst eine steuerliche Relevanz erreichen kann, wenn dieser realisiert wurde. Dies kann durch einen Tausch in eine andere Kryptowährung oder in FIAT-Geld etc. vollzogen werden und bedeutet weiterhin, dass reine Kursverluste durch das Halten einer Kryptowährung keine steuerliche Auswirkung haben können.

Berechnung des steuerlichen Veräußerungsergebnisses 

Der Gewinn bzw. Verlust aus dem Handel mit Kryptowährungen wird gemäß § 23 Abs. 3 EStG durch die folgende Formel berechnet:

Veräußerungspreis-Anschaffungskosten-Werbungskosten

=Veräußerungsergebnis

Beispiel:

Tausch von BTC gegen Euro

  • Veräußerungspreis: 5.000,00 EUR
  • Anschaffungskosten: 7.000,00 EUR
  • Werbungskosten: 15,00 EUR

5.000,00 EUR-7.000,00 EUR-15,00 EUR= -2.015,00 EUR

In diesem Beispiel wurde somit ein Verlust i.H.v. 2.015,00 EUR realisiert.

Da die Aufzeichnung der Anschaffungsdaten sowie der korrespondierenden Transaktionskosten für eine steuerliche Verlustfeststellung essenziell sind, kommt der Dokumentation der Transaktionsdaten eine große Bedeutung zu. Allerdings ist eine manuelle Aufarbeitung meist fehleranfällig und daher eine verlässliche automatisierte Steuerlösung zu empfehlen. Mit Hilfe der webbasierten Steuerlösung von CryptoTax kann nach einem automatisierten Datenimport ein Steuerreport erstellt werden, welcher durch die KPMG AG zertifiziert ist und somit immer dem aktuellen Rechtsstand entspricht. Mehr Informationen über das Tool findet ihr hier.

Realisierung der Verluste innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist

Damit ein Verlust steuerlich relevant wird, muss dieser innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist des § 23 EStG realisiert werden. Dies hat den Hintergrund, dass private Veräußerungsgeschäfte (PVG) mit Kryptowährungen nach einem Jahr steuerfrei sind, d.h. werden Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten, sind potentielle Gewinne nicht steuerbar und führen somit nicht zu einer Steuerlast des Verkäufers. Allerdings gilt gleiches für Verluste, sodass der Gesetzgeber eine Verlustrechnung nur zulässt, insofern die Verlustrealisierung innerhalb des einjährigen Spekulationszeitraums stattgefunden hat. Somit kann es im Einzelfall günstig sein, Verluste noch innerhalb der Jahresfrist zu realisieren um damit historische oder zukünftige Veräußerungsgewinne auszugleichen. Dies sollte natürlich nur unter Beachtung aller mit der Veräußerung einhergehenden wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführt werden. Sollte eine Verlustrealisierung nur aus steuerlichen Beweggründen vorgenommen werden und z.B. gleich nach Realisierung wieder in die Ursprungswährung getauscht werden, birgt dies das Risiko von der Finanzverwaltung nicht anerkannt zu werden. Daher ist darauf zu achten, dass mit der verlustrealisierenden Transaktion in jedem Fall ein wirtschaftlicher Aspekt einhergeht. Durch die hohe Volatilität von Kryptowährungen und das damit einhergehende wirtschaftliche Risiko, sollte dies bereits vorliegen, wenn zwischen der Veräußerung und Reinvestition mehrere Stunden oder wenige Tage liegen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Verluste für steuerliche Zwecke nur dann relevant sind, wenn diese innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist realisiert wurden und der Realisierungsvorgang nicht ausschließlich steuerlichen Zwecken diente.

Verlustverrechnung

Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, können Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen nur mit gleichartigen Gewinnen aus PVG im Sinne des § 23 EStG ausgeglichen werden. Werden weitere Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen oder Vermietung & Verpachtung etc. erzielt, können Verluste aus PVG diese nicht mindern. Eine Verlustverrechnung ist ausschließlich innerhalb des § 23 EStG denkbar. Somit können Verluste aus der Veräußerung von Kryptowährungen auch Gewinne aus dem Verkauf von Grundstücken, Edelmetallen oder Fremdwährungen ausgleichen.

Verlustvortrag und -rücktrag

Verluste, die der Steuerpflichtige innerhalb der Jahresfrist realisiert, können neben den Gewinnen derselben Periode – der steuerliche Veranlagungszeitraum entspricht dem Kalenderjahr – Gewinne der vorherigen oder der folgenden Perioden mindern. Steuerlich kann der Verlust somit vor- oder zurückgetragen werden. Der Verlustrücktrag ist dabei auf das vorangegangene Jahr der Verlustrealisierung beschränkt. Ein Verlustvortrag kann hingegen unbeschränkt in der Zukunft genutzt werden.

Werden Verluste zurückgetragen, verringert dies das zu versteuernde Einkommen des vorangegangenen Steuerjahres, da die Gewinne aus PVG gemäß § 23 EStG retrospektiv gemindert werden. Der Bescheid des jeweiligen Jahres wird angepasst und der Steuerpflichtige hat ggf. Forderung gegenüber dem Finanzamt resp. erhält eine Erstattung der zu viel entrichteten Steuer.

Praxistipp

Wurden innerhalb des Kalenderjahres 2017 Gewinne und innerhalb des Kalenderjahres 2018 Verluste erzielt, kann der Steuerpflichtige die Verluste von 2018 in das Jahr 2017 zurücktragen. Für eine transparente Auflistung der jeweiligen Gewinne und Verluste kann dabei das zertifizierte Tool von CryptoTax verwendet werden.

Die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 kann dabei so spät wie möglich, und für das Jahr 2018 so früh wie möglich abgegeben werden. Die Intention dahinter ist, dass die Bescheide beinahe zeitgleich erlassen werden, um somit die FIAT Liquidität möglichst hoch zu halten. Die Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt durch die Besteuerung der Gewinne aus dem Jahre 2017 kann dabei durch die Forderung aus dem Verlustrücktrag des Jahres 2018 ausgeglichen werden. Werden die Bescheide zeitgleich bearbeitet, kann weiterhin durch Kommunikation mit dem Finanzamt der Verlustrücktrag direkt angewendet werden.

Grundsätzlich endete die Frist für die Steuererklärung für das Kalenderjahr 2017 am 31.05.2018. Wird die Erklärung in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater erstellt, verlängert sich die Frist automatisch auf den 31.12.2018. Es kann jedoch ohne einen Berater eine Verlängerung beim Finanzamt beantragt werden. Wird die Erklärung für das Kalenderjahr 2017 somit am Ende des Jahres abgegeben, und die Erklärung für 2018 am Anfang des Folgejahres, kann die Verrechnung der Gewinne und Verluste theoretisch direkt erfolgen bzw. ein möglicher Liquiditätsengpass auf wenige Monate begrenzen lassen.

Ein schlechtes Timing der Abgabe der Steuererklärungen kann hingegen dazu führen, dass der Steuerpflichtige für die in 2017 erzielten Gewinne Steuer entrichten muss, welche ihm nie in Euro zugeflossen ist. Die Kursrückgänge in 2018 könnten darüber hinaus dazu führen, dass selbst eine Liquidation der offenen Positionen nicht für ausreichend Steuerliquidität sorgen kann. Eine mögliche Steuererstattung aus einem Verlustrücktrag wäre dann erst nach mehreren Monaten denkbar, insofern die Verluste rechtzeitig realisiert worden sind.

Im Zweifel sollte ein Steuerberater zu Rate gezogen werden. Für eine Vermittlung an ausgewählte Experten im Bereich der Besteuerung von Blockchain-basierten Vermögenswerte aus dem CryptoTax Partnernetzwerk stehen wir gerne unter contact@cryptotax.io zur Verfügung.

Image: „Bitcoin price drop“ by descryptive.com, used under CC BY / Hue changed from original

CryptoTax Wiki

CryptoTax Wiki

Wir laden Euch herzlichst ein unsere neue Wiki-Seite zu erkunden, wo Ihr folgende Informationen findet:

  • FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um CryptoTax
  • Benutzerhandbuch: Erklärungen zu den Funktionen der CryptoTax Webapplikation
  • Wissensdatenbank: Aufsätze, Artikel und News zur steuerlichen Behandlung von Kryptoassets in Deutschland

Euer CryptoTax Team

Kooperation mit Rechtsanwaltskanzlei CLLB

Kooperation mit Rechtsanwaltskanzlei CLLB

Aufgrund der Komplexität bei der Erfüllung der finanzrechtlichen Aufzeichungspflichten beim Handel mit Cryptocurrencies und Einnahmen aus Staking, Mining und Airdrops, hat die steuerrechtliche Abteilung bei CLLB Rechtsanwälte und CryptoTax nunmehr beschlossen, eine Kooperation einzugehen.

Cryptotax.io bietet eine Tax Reporting Lösungen für Krypto-Investoren an. Durch die automatisierte Webapplikation www.cryptotax.io können private Investoren ihre Steuerunterlagen erstellen lassen. Neben der steuerlichen Aufbereitung von Transaktionen mit Kryptowährungen vermittelt CryptoTax an erfahrene Steuer- und Rechtsberater im Bereich Blockchain-basierter Vermögenswerte.

„Durch unsere automatisierte Webapplikation können sämtliche Transaktionsdaten für steuerliche Zwecke aufbereitet werden. Jedoch bedingt die Komplexität der steuerlichen Erfassung von Kryptowährungen im Einzelfall oftmals eine weitergehende Rechts- und Steuerberatung. Mit der in München und Berlin vertretenen Rechtsanwaltskanzlei CLLB können wir auf einen Experten im Bereich digitaler Währungen verweisen“, erläutert Klaus Himmer, CEO & Co-Founder von CryptoTax.

„Die Aufbereitung der Transaktionsdaten stellt für unsere Mandanten eine große Hilfestellung bei der Bearbeitung steuerrechtlicher Themen im Bereich der Kryptowährungen dar“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron, der den Bereich Crypto und ICO bei der Kanzlei CLLB leitet.

„Wir sind daher froh, in www.cryptotax.io einen Partner gefunden zu haben, der unsere Mandanten bei der Aufarbeitung ihrer steuerlichen Fragen im Bereich Kryptowährungen unterstützt,“ erklärt Rechtsanwalt Cocron weiter.

CLLB Rechtsanwälte werden den Bereich weiterverfolgen und aktuell berichten. Rechtsanwalt István Cocron steht zudem für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

We are hiring: Full Stack Developer

We are hiring: Full Stack Developer

We are CryptoTax – our goal is to make filing taxes for cryptocurrency 100x easier.

We are looking for an experienced full-stack dev who wants to make an impact – join a fast moving, well funded startup in the heart of Munich. Don’t speak German? No big deal, we use English in our day to day.

Our Tech Stack

  • Website backend: Java – yes we love the JVM. And we run everything on Amazon Web Services.
  • Frontend: ES6 and React – minimal and easy.
  • We use Jenkins for deployments and Docker is next.

Responsibilities

  • Help us build the #1 cryptocurrency tax filing software in the world.
  • Enjoy what you do, and be willing to teach and learn new technologies.
  • Take full responsibility for a task / feature, from ideation to execution.

Your Profile

  • You have profound experience in Java and Javascript.
  • Experience with relational databases and the usual web development technologies.
  • You don’t think doing frontend is for “others”. You like to craft JavaScript, CSS and bend it to your will.   
  • You have a “You build it, you run it” mentality. AWS, Docker and other DevOps technologies are a plus!
  • You have experience in Agile environments.
  • You have an interest in cryptocurrency/blockchain.

Why work for us

  • Opportunity to grow in a small, fast-paced team. Make an impact!
  • A personal development budget, conferences, books, and all the equipment you need to be productive
  • Work from home as often as you like – and if you feel like company, swing by our conveniently located office in the heart of Munich!
  • Support moving to Germany (e.g. work permit, bank account, apartment, etc.)

Looking good? Does this sound like the perfect job for you? Then do not hesitate and apply today. We are looking forward to receiving your application (CV, Github, relevant projects). Your contact: Dominic Phillips – dom@cryptotax.io – I read and answer all applications personally.

CryptoTax Open Beta ist live

CryptoTax Open Beta ist live

Wir freuen uns sehr den Launch der CryptoTax Open Beta bekannt zu geben. Investoren, Trader und Nutzer von  Kryptowährungen können nun endlich zertifizierte Steuerdokumente nach deutschem Steuerrecht erstellten.

Hauptfeatures

1.Verlinkung von Ein- und Auszahlungen zwischen Accounts

Um von der einjährigen Spekulationsfrist in Deutschland zu profitieren, müssen Investoren gegenüber dem Finanzamt den ursprünglichen Zeitpunkt der Anschaffung nachweisen. Dies ist eine große Herausforderung für viele Krypto-Benutzer, da sie häufig Assets zwischen Accounts, Börsen und Wallets übertragen und somit die Schwierigkeit haben, die ursprünglichen Anschaffungsdaten zu ermitteln bzw. rechtskonform zu übertragen. Mit unserem Tool kann man Ein- und Auszahlungen problemlos über mehrere Accounts hinweg verbinden und die historischen Anschaffungsdaten automatisch zwischen Account-basierten FIFO-Ketten übertragen. Diese Funktion wird unseren Nutzern dabei helfen, von der einjährigen Spekulationsfrist zu profitieren und gleichzeitig den Regelungen des Steuerrechts Sorge zu tragen.

2. Berücksichtigung von Airdrops, ICOs, Hard Forks, OTC-Handel, Lending und Staking

Unsere Nutzer können Airdrops, ICOs, Hard Forks, OTC Handel, Lending und Staking bequem in ihrem Steuerbericht berücksichtigen, ohne sich Gedanken über die Steuerklassifizierung machen zu müssen. Unsere Applikation wendet automatisch die korrekte Steuerlogik für jede Transaktion an, die als einer der oben genannten Sonderfälle markiert wurde. Für Einnahmen aus Mining und Masternodes wird es bald ebenfalls eine Klassifizierung geben.

3. Datenimport

Zum Start der Open Beta werden folgende Quellen für den Datenimport unterstützt:

  • CSV Import Kraken
  • CSV Import Poloniex,
  • CSV/XLS  Import Binance
  • CSV Import Bitcoin.de
  • Generischer CSV & XLS Import für alle anderen Quellen

Wir sind uns der Notwendigkeit weiterer Integrationsoptionen bewusst und arbeiten intensiv an der Implementierung zusätzlicher Datenquellen und API-Importe. In der Zwischenzeit können die Benutzer den generischen Import verwenden, um alle steuerrelevanten Transaktionen aus verschiedenen Quellen in ihrem Bericht zu berücksichtigen.

4. KPMG-zertifizierte Steuerlogik und Compliance

Um die Einhaltung der Vorgaben des deutschen Steuerrechts bei der Erstellung der Reports konsequent zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit der KPMG AG zusammen. Unsere Steuerlogik wurde in Zusammenarbeit mit dieser entwickelt und zertifiziert. Somit enthalten unsere Steuerreports alle relevanten Steuerunterlagen.

Registrierung

Registriere Dich und starte die Anwendung hier.

Um einen Steuerreport zu erstellen, brauchst Du eine Lizenz. Diese wird im Rahmen von Open Beta zu einem reduzierten Preis von 99 EUR, anstelle von 199 EUR pro Steuerjahr angeboten.

Wir hoffen, dass wir Dich dabei unterstützen können, die Steuererklärung für Kryptowährungen so einfach und schmerzlos wie möglich zu erstellen und freuen uns darauf, Dich an Bord begrüßen zu dürfen!

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Dein CryptoTax-Team.

CryptoTax startet Kooperation mit der Kanzlei Winheller

CryptoTax startet Kooperation mit der Kanzlei Winheller

Die steuerliche Behandlung Blockchain-basierter Vermögenswerte, wie z.B. Bitcoin oder IOTA, ist weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene abschließend geklärt und stellt damit viele Nutzer vor große Herausforderungen. Durch ihre Kooperation wollen der Softwareanbieter CryptoTax und die Kanzlei WINHELLER die Prozesse für gewerbliche sowie private Mandanten zukünftig vereinfachen und eine rechtssichere Gestaltung gewährleisten.

Die Steuerregelungen rund um Kryptowährungen sind sehr komplex. Neben Tauschgeschäften entstehen ständig neue Krypto-Einkunftsquellen, die bei Investoren aufgrund attraktiver Renditechancen an Interesse gewinnen. Dazu gehören Einkünfte aus Mining, Staking oder auch der Betrieb von Masternodes. Bedingt durch die komplizierte Steuerstruktur mancher Krypto-Assets und die Diversität der technischen Ausgestaltungsformen, ist die Hinzunahme eines Steuerberaters oder einer qualifizierten Kanzlei oft unerlässlich.

,,Gerade in komplexen Fällen brauchen Krypto-Investoren einen Berater, der ihnen den Weg weist. Auch wenn der Gesetzgeber für die Besteuerung von Kryptowährungen keine eigenständigen Regelungen vorsieht, reichen die bestehenden Steuergesetze aus, um Steuerpflichtige bei Fehlern zu bestrafen. Unsere Steuerberater und Fachanwälte für Steuerrecht sind den Nutzern von CryptoTax bei schwierigen Steuerfragen daher gern behilflich.“, erklärt Managing Partner Stefan Winheller.

CryptoTax hat es sich neben der steuerlichen Aufbereitung von Transaktionen mit Kryptowährungen zur Aufgabe gemacht, Nutzern den Weg zu erfahrenen Steuer- und Rechtsberatern zu eröffnen. Durch die Kooperation mit WINHELLER kann CryptoTax seine Kunden auf eine in Deutschland führende Kanzlei im Bereich kryptografischer Währungen verweisen. Durch die Aufbereitung der steuerlichen Daten durch den Softwareanbieter können die Besteuerungsgrundlagen effizient und auf höchstem Niveau verarbeitet werden.

„Mit Hilfe unserer automatisierten Softwarelösung können wir sämtliche Transaktionsdaten für steuerliche Zwecke aufbereiten. Jedoch bedingt die Komplexität der steuerlichen Erfassung von Kryptowährungen im Einzelfall oftmals eine weitergehende Rechts- und Steuerberatung. Wir freuen uns, mit WINHELLER einen Sparringspartner gefunden zu haben, der neben fachlicher Expertise mit einschlägigem technischen Fachwissen überzeugen kann.“, erläutert Klaus Himmer, CEO & Co-Founder von CryptoTax.

Die Software wird in wenigen Wochen für alle Nutzer zur Verfügung stehen. Detaillierte Informationen zum Launch sind auf www.cryptotax.io zu finden. Die Vermittlung an erfahrene Steuer- und Rechtsberater ist bereits jetzt über contact@cryptotax.io möglich und wird zeitnah in das Steuertool implementiert.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Herrn Florian Demmler, Leiter Unternehmenskommunikation, WINHELLER Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Tower 185, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, 60327 Frankfurt am Main, +49 69 76 75 77 80, f.demmler@winheller.com

Herrn Jan Messmer, Business Analyst, 21 Consulting GmbH, Spretistraße 17, 85057 Ingolstadt, +49 173 6157588, jan.messmer@cryptotax.io

Über WINHELLER Rechtsanwälte & Steuerberater: Die WINHELLER Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zählt national wie international zu den führenden Adressen im Gemeinnützigkeitsrecht sowie im Recht Kryptographischer Währungen. Weitere zentrale Beratungsgebiete sind das Bank- und Kapitalmarktrecht, Datenschutzrecht, M&A, Wirtschafts- sowie Steuerrecht und die Steuerberatung. Neben ihrem Hauptsitz im Tower 185 im Frankfurter Europaviertel unterhält die Kanzlei Besprechungsräume in Berlin, Hamburg, München und Karlsruhe. Näheres entnehmen Sie unter anderem den Einträgen in den aktuellen Auflagen der beiden führenden Anwaltshandbücher „JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien“ sowie „Legal 500 Deutschland“. Die Kanzlei ist Mitglied der International Society of Primerus Law Firms, einem weltweiten Netzwerk von über 200 Boutique-Anwalts- und Steuerkanzleien.

Über CryptoTax: CryptoTax ist eine Marke der 21 Consulting GmbH. Ziel des Münchner Legal-Tech Start-Ups ist es, private und institutionelle Krypto-Investoren bei der Erfüllung ihrer steuerlichen Deklarationsverpflichtungen zu unterstützen. Hierfür werden Tax Reporting Lösungen im B2C und B2B Segment angeboten. Private Investoren werden an die Hand genommen und können ihre Steuerunterlagen automatisiert über die Webapplikation www.cryptotax.io erstellen. Krypto-Finanzdienstleister, die ihren Kunden länderspezifische Steuerreports anbieten möchten, können auf einen Outsourcing-Dienst zurückgreifen. Eine konstante Compliance mit dem aktuellen Rechtsstand wird durch eine Big 4 Zertifizierung sichergestellt.

Open Beta der CryptoTax App startet am 08.06.2018

Open Beta der CryptoTax App startet am 08.06.2018

Wir freuen uns sehr den Start der Open Beta unserer CryptoTax App zum 08.06.2018 bekannt zu geben. In der Open Beta kann die App bereits im vollen Funktionsumfang genutzt und die zertifizierten Steuerdokumente nach deutschem Steuerrecht erstellt werden. Der Funktionsumfang beinhaltet:

  • Berechnung der steuerlichen Bemessungsgrundlage unter Anwendung der von der KPMG AG zertifizierten Steuerlogik
  • Steuerliche Berücksichtigung von Fees
  • Verlinkung von Ein- und Auszahlungen zwischen verschiedenen Accounts
  • Steuerliche Berücksichtigung von: Airdrops, ICOs, Hard Forks, OTC Handel, Lending und Staking
  • Erstellung von allen steuerrelevanten Dokumenten nach deutschem Steuerrecht

Zum Start der Open Beta werden folgende Quellen für den Datenimport unterstützt:

  • CSV Import Kraken
  • CSV Import Poloniex,
  • CSV/XLS  Import Binance
  • CSV Import Bitcoin.de
  • Generischer CSV & XLS Import für alle anderen Quellen

Weitere Datenquellen und API Imports werden Schritt für Schritt implementiert.

Im Rahmen der Open Beta kann unser Tax Reporting Service zu einem vergünstigten Preis von EUR 99, anstatt EUR 199 pro Steuerjahr erworben werden.

Zur Applikation gelangt ihr hier. Die Anmeldung wird ab dem 08.06.2018 möglich sein.

Vielen Dank für die Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten. Wir hoffen mit unserem Tool endlich eine professionelle Steuerlösung für Crypto-Enthusiasten in Deutschland geschaffen zu haben.

Euer CryptoTax Team.

Neue Kooperation mit Dash Embassy D-A-CH

Neue Kooperation mit Dash Embassy D-A-CH

Mit der DASH Embassy D-A-CH freuen wir uns einen weiteren strategischen Kooperationspartner bekanntgeben zu können. Die DASH Embassy hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen im deutschsprachigen Raum über Kryptowährungen im Allgemeinen und DASH (Digital Cash) im Speziellen aufzuklären. Zum kostenlosen Bildungsangebot der durch die DASH DAO (Decentralized Autonomous Organization) finanzierten Organisation zählen unter anderem Workshops und Webinare, die Herausgabe von Informationsmaterialien sowie die Beratung von Händlern und Verbrauchern bei der Verwendung von DASH.

Im Rahmen der Aufklärungsarbeit soll auch insbesondere über rechtliche Implikationen des Umgangs mit dezentralisiertem digitalen Bargeld informiert werden. Zusammen mit der Rechtsanwaltskanzlei Winheller und der Wiener Anwaltssozietät Wolf Theiss übernimmt CryptoTax hierbei die Vermittlung der steuerrechtlichen Grundlagen und Fallstricke.

Zu diesem Zweck soll neben den umfangreichen Informationen auf der Embassy Website ein kostenloses Kursangebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden. Wir freuen uns die großartige Arbeit des Embassy auch bei diesen Veranstaltungen tatkräftig mit steuerlichen Input bereichern zu können und laden Euch herzlich ein, der Roadshow beizuwohnen. Der genaue Terminkalender wird bald bekanntgegeben.

Die Pressemitteilung der DASH Embassy D-A-CH findet ihr hier.

Neue Teammitglieder

Neue Teammitglieder

Dominic Phillips - CTO at CryptoTax

Unser Team wächst stetig und besonders freuen wir uns Euch Dominic Phillips als neuen CTO vorstellen zu dürfen. Dominic arbeitete an mehreren preisgekrönten Tech-Produkten für Millionen von Kunden in Europa und den USA. Außerdem gründete er mehrere durch VC und Angel-finanzierte Start-Ups und war in Multi-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunden im Tech Bereich involviert.

Robert Goeritzer - Senior Developer at CryptoTax

Wir freuen uns außerdem sehr Robert Göritzer als Senior Developer in unserem Team begrüßen zu dürfen. Robert hat mehrere Jahre Erfahrung als Senior Software Engineer und Full Stack Entwickler und ist eine echte Bereicherung für unser Entwicklerteam.

Dr. Stephan Karpischek - Blockchain Advisor at CryptoTax

Des Weiteren profitieren wir von der großartigen Erfahrung unseres Advisors und Etherisc Mitgründers Dr. Stephan Karpischek.

Interview mit Börse ARD und weiterer Content

Interview mit Börse ARD und weiterer Content

Unser CEO führte im Rahmen der Crypto Assets Conference in Frankfurt am Main ein aufschlussreiches Gespräch mit Börse ARD über die steuerlichen Herausforderungen von Krypto-Investoren. Das Interview findet Ihr hier. Zusätzlich arbeiten wir hart daran, Euch konstant mit hochwertigen Krypto-Steuer-Inhalten versorgen zu können. Um auf dem Laufenden zu bleiben schaut auf unserem YouTube Channel und der laufenden Artikelreihe mit renommierten Kooperationspartnern in unserem Blog vorbei. Bisher sind in diesem Format Artikel zu steuerlichen Auswirkungen von Forks und Proof of Stake erschienen.