Gewinne aus Kryptowährungen wie Bitcoin werden im deutschen Steuergesetz im Rahmen der privaten Veräußerungsgeschäfte (PVG) innerhalb des § 23 EStG versteuert. Die Höhe der Steuer ist im Gegensatz zu den Einkünften aus Kapitalvermögen (25% plus Solidaritätszuschlag) nicht pauschal festgelegt, sondern variiert je nach persönlicher Einkommenssituation des Anlegers.

Die Höhe der Steuer auf Bitcoins und anderen Kryptowährungen wird individuell festgelegt.

Inhaltsverzeichnis

Um die tatsächliche Steuerlast berechnen zu können, werden alle Einkünfte, die dem persönlichen Steuersatz unterliegen, addiert. In Deutschland herrscht ein progressives Steuersystem. Dies bedeutet, dass Mehrverdiener einen höheren Steuersatz zahlen müssen. Weiter ist das deutsche Steuersystem in 5 verschiedene Einkommensstufen aufgeteilt. Diese Stufen sehen für das Jahr 2017 wie folgt aus:

  1. 0 – 8.820 Euro (Grundfreibetrag)
  2. 821 Euro – 13.769 Euro
  3. 13.770 Euro – 54.057 Euro
  4. 54.058 Euro – 256.303 Euro
  5. Ab 256.304 Euro

Höhe der Steuer bei Gewinnen aus Kryptowährungen wie Bitcoin

Jede Stufe unterliegt einer bestimmten Formel zur Berechnung der Einkommensteuer für den jeweiligen Bereich. Verdient ein Steuerpflichtiger z.B. 30.000 EURO pro Jahr, werden seine Einkünfte anteilig in der zweiten und dritten Stufe der Steuer unterworfen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass keine pauschale Aussage über die individuelle Steuerbelastung von Krypto-Investoren getroffen werden kann.

Gewinne aus Kryptowährungen wie Bitcoin unterliegen dem persönlichen Einkommenssteuersatz, der maximal 45% betragen kann.
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